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Das Immunsystem: Beschützer unserer Gesundheit

Birte Becker aus dem Grundsatzreferat in Bremen achtet auf eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung, um ihr Immunsystem optimal zu unterstützen

Birte Becker aus dem Grundsatzreferat in Bremen achtet auf eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung, um ihr Immunsystem optimal zu unterstützen

Marvin Mielke aus dem Team Marketing fördert sein Immunsystem durch Ausdauersport

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Das Immunsystem besteht aus einem komplexen und miteinander vernetzten System aus Zellen, Geweben und Organen

Das Immunsystem besteht aus einem komplexen und miteinander vernetzten System aus Zellen, Geweben und Organen

Der menschliche Körper ist Angriffen von Bakterien, Viren, Pilzen und anderen Krankheitserregern keineswegs hilflos ausgesetzt. Er verfügt über ein leistungsstarkes Immunsystem, das ständig im Einsatz ist, um die Eindringlinge abzuwehren. Eine gesunde Lebensweise stärkt das Immunsystem.


Prozesse laufen meist unbemerkt ab

Obwohl das körpereigene Immunsystem tagtäglich und rund um die Uhr für die Gesundheit aktiv ist, bekommen wir davon nur in den seltensten Fällen etwas mit: Die meisten Abwehrreaktionen laufen quasi im Hintergrund ab. Fast immer gelingt es, eine Erkrankung zu verhindern. Aber auch bei einer Abwehrreaktion kann es zu Symptomen kommen: Eine laufende Nase, Husten und auch Fieber sind Maßnahmen, mit denen das Immunsystem bei einer Erkältung Krankheitserreger bekämpft, um Schlimmeres zu verhindern.

Das Immunsystem ist lernfähig

Ist das Immunsystem geschwächt oder handelt es sich um unbekannte oder besonders aggressive Erreger, kann es trotz Abwehrmaßnahmen zu einer Erkrankung kommen. Vor allem Kinder sind häufig von Infektionen betroffen. Das liegt daran, dass sich ihr Immunsystem erst noch weiter entwickeln und dazulernen muss. Denn nur ein Teil des Immunsystems ist angeboren. Der andere Teil wird erworben, wenn der Körper mit Krankheitserregern konfrontiert wird – bei einem Infekt oder aber im Rahmen einer Impfung. Das Immunsystem besitzt eine Art Gedächtnis und kann daher bereits bekannte Krankheitserreger effektiver und rascher bekämpfen. Bestimmte Krankheiten bekommt man daher nur einmal und ist danach für den Rest des Lebens gegen sie immun. Masern, Röteln oder Windpocken gehören zum Beispiel dazu.

Barrieren und Abwehrmaßnahmen

Als äußere Barrieren gehören die Haut, Schleimhäute, Nasenhaare und auch die Flimmerhärchen in den Bronchien zum Immunsystem. In Schleimhäuten, aber auch in Speichel, Tränenflüssigkeit und Magensäure sind Wirkstoffe enthalten, die dafür sorgen, dass Bakterien und Co. möglichst gar nicht erst in den Körper eindringen können oder sofort vernichtet werden. Es gibt jedoch immer wieder Krankheitserreger, die diese Barrieren überwinden können. Sie werden dann von den Abwehrzellen des Immunsystems bekämpft. Zu ihnen zählen unter anderem die sogenannten Fresszellen im Blut: Sie schließen die Krankheitserreger ein, verdauen sie und machen sie auf diese Weise unschädlich.
Zu unserem Immunsystem gehört auch das sogenannte lymphatische System. Dieses ist kein einzelnes Organ, sondern durchzieht als Netzwerk aus lymphatischen Organen und Lymphgefäßen den gesamten Körper. Das lymphatische System erfüllt ebenfalls wichtige Aufgaben in der Immunabwehr – von der Entstehung der Immunzellen bis zu deren Aktivierung. Geschwollene Lymphknoten am Hals haben viele bei zum Beispiel einer Erkältung (grippaler Infekt) oder einer anderen Infektion schon einmal erlebt. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Körper gerade auf Hochtouren gegen die Infektion oder Krankheitserreger ankämpft.

Das Immunsystem stärken
Die Leistungsstärke des Immunsystems lässt sich durch eine gesunde Lebensweise positiv beeinflussen. Empfehlenswert ist eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung mit wenig Zucker und viel frischem Gemüse und Obst. Das Abwehrsystem benötigt bestimmte Nährstoffe, um funktionieren zu können, unter anderem Eisen, Zink sowie die Vitamine A, C, D und E. Körperliche Aktivität ist ebenfalls wichtig, um Stress abzubauen und das Immunsystem zu stärken: Tägliche moderate Bewegung regt Herz und Kreislauf an, erhält die Fitness und stimuliert auch die Abwehrkräfte. Neben sportlicher Betätigung hilft auch Bewegung im Alltag – beispielsweise, indem mehr Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden und statt des Fahrstuhls häufiger die Treppe benutzt wird. Auch regelmäßige Entspannung und ausreichende Schlafphasen sind unverzichtbar für die Regeneration und fördern das Immunsystem. Gleiches gilt für das psychische Wohlbefinden. Entspannungstechniken wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder auch Yoga können helfen, im seelischen Gleichgewicht zu bleiben. Auch der Verzicht auf Nikotin und Alkohol wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus.

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Quellen:

Allergieinformationsdienst (www.allergieinformationsdienst.de);
Gesundheitsinformation.de (www.gesundheitsinformation.de);
Internisten im Netz (www.internisten-im-Netz.de).


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